„Ich bin die Zukunft die Sie brauchen.“
Solche Sätze hört man gelegentlich in Gesprächen mit Kandidat:innen für Top-Positionen. Beeindruckende Profile, starke Erfolgsbilanz, Formate wie MBA, internationale Erfahrung – alles vorhanden.
Doch manchmal zeigt das persönliche Gespräch ein ganz anderes Bild.
Nicht mangelnde Kompetenz wird sichtbar, sondern ein fehlendes Fundament:
die Fähigkeit, andere wirklich wahrzunehmen.
Immer wieder begegnet mir folgendes Muster:
- Antworten, bevor die Frage zu Ende gestellt ist
- Fokus auf Selbstdarstellung statt auf Wertbeitrag
- kaum Verständnis für Kultur, Struktur, Stakeholder
- die Überzeugung, primär „richtig verstanden“ werden zu müssen
Mein zentrales Feedback in solchen Situationen lautet häufig:
„Führung beginnt nicht bei der eigenen Botschaft, sondern beim Verständnis für das Gegenüber.“
In Zeiten technologischer Umbrüche und hoher Veränderungsdynamik gewinnt diese Fähigkeit an Bedeutung. Analytische Stärke ist wichtig – aber ohne empathische Präzision bleibt sie wirkungslos.
Wie sehen Sie das: Wird Empathie zu einem unterschätzten, aber entscheidenden Leadership-Kriterium?
Lassen Sie uns gerne ins Gespräch kommen, als Geschäftsführerin von HealthCorp Partners freue ich mich auf Ihr Feedback!

