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HealthCorp Partners als „Beste Personalberater 2019“ ausgezeichnet

Mit gleich vier Spitzenplatzierungen beim renommierten Branchenranking der WirtschaftsWoche positioniert sich HealthCorp Partners als führende Personalberatung für die Gesundheitswirtschaft in Deutschland.

In den Kernbranchen „Gesundheitswesen“, „Chemie & Pharma“ und „Medizintechnik“ sowie im Bereich „Beratung/Professional Services“ setzte sich das Team von HealthCorp Partners unter insgesamt 885 Personalberatungen durch und erreichte jeweils die Höchstbewertung von fünf Sternen. HealthCorp Partners gehört somit als einzige Beratung mit klarem Branchenfokus in allen drei untersuchten Bereichen der Gesundheitswirtschaft zum absoluten Spitzenfeld der Beratungsunternehmen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Denn sie zeigt, dass wir auf unserem Gebiet zu den Top-Adressen in Deutschland gehören,“ erklärt Claudia E. Gschwind, Managing Partner und Gründerin von HealthCorp Partners. „Unsere Kunden haben uns dies bestätigt und diese Auszeichnung ist uns eine Ehre und Ansporn zugleich. Wir werden weiterhin alles daran setzen in der Gesundheitswirtschaft anderen Beratungen mindestens einen Schritt voraus zu sein – Tag für Tag.“

Für die renommierte Branchenstudie der WirtschaftsWoche in Kooperation mit der Internationalen Hochschule Bad Honnef (IUBH) wurden rund 2.500 Personalentscheider zu ihrer Zufriedenheit mit den ihnen beauftragten Executive Search Anbietern befragt. Insgesamt 885 Beratungen wurden dabei benannt und bewertet. Diejenigen unter ihnen, mit der höchsten Punktzahl dürfen sich „Deutschlands Beste Personalberater“ nennen. Die Befragung wird bereits seit 2016 durchgeführt und gilt als eines der wichtigsten Branchenrankings im HRBereich. „Diese Auszeichnung ist ein ungeheurer Ansporn für unser gesamtes Team, das tagtäglich mit großer Leidenschaft und professionellem Einsatz zu diesem Erfolg beigetragen hat.“ betont Jürgen Stoll, Managing Partner und Gründer von HealthCorp Partners. „Das Ergebnis der Befragung ist für mich eine Bestätigung unseres kompromisslosen Commitments unseren Kunden gegenüber zu höchsten fachlichen und methodischen Standards in unserer Arbeit.“

 

Digitale Transformation in der Pharmaindustrie: Auswirkungen auf das Unternehmensrecruiting

Im Rahmen des wissenschaftlichen Sammelbands „Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen VII“ (SpringerGabler, 2020) veröffentlicht HealthCorp Partners einen Beitrag zu den Auswirkungen digitaler Technologien auf den Recruitingprozess in der Pharma-Branche. Die Autoren Jürgen Stoll, Claudia Gschwind und Alexandra Krahl beleuchten darin aktuelle Tools und Trends der Mitarbeitergewinnung im digitalen Zeitalter.

„Schlüsseltechnologien wie Big Data und künstliche Intelligenz verändern nicht nur die Entwicklung und Herstellung von Gesundheitsprodukten massiv – auch angrenzende Prozesse wie die Mitarbeitersuche sind direkt von diesem Wandel betroffen“ erklärt Jürgen Stoll, Managing Partner und Gründer von HealthCorp Partners. „Mit diesem Beitrag wollen wir aufzeigen, welche Herausforderungen, aber vor allem, welche Chancen sich daraus für Personalverantwortliche in der Branche ergeben.“

Ausgehend von einem kurzen historischen Überblick, beschreibt der Fachbeitrag zunächst die einzelnen Schritte im digitalen Recruitingprozess und welche Veränderungen sich dabei im Umgang mit potenziellen Kandidaten ergeben. Anschließend untersuchen die Autoren einzelne Recruiting Tools, wie Social Media oder mobile Recruiting und ihre Rolle bei der Kandidatenansprache. Darüber hinaus werden aktuelle Trends im Digital-Recruiting vorgestellt, darunter Employer Branding, Inbound Marketing und Candidate Experience.

„Durch die Digitalisierung beobachten wir eine deutliche Beschleunigung der Prozesse sowie eine Informationsverschiebung zugunsten der Kandidaten. Das stellt völlig neue Anforderungen an das Recruiting“ konstatiert Claudia Gschwind, Managing Partner und Gründerin von HealthCorp Partners. „Nur wer in der Lage ist, seine eigenen Prozesse daran anzupassen, wird im ‚War for Talents‘ zukünftig noch wettbewerbsfähig sein. HealthCorp Partners unterstützt seine Kunden dabei, diesen Veränderungsprozess erfolgreich zu gestalten.“

Der Sammelband „Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen“ ist am 03. Februar als Online-Version beim Springer Verlag erschienen. Das komplette Buch sowie die Einzelbeiträge können Sie unter dem nachfolgenden Link bestellen: SpringerLink

Die Quadratur des Kreises

Florian Aschbrenner    Geschäftsführer    Helios Klinikum Erfurt

Die Digitalisierung kann ihre Vorzüge nur entfalten, wenn Ressentiments fallen und IT nicht mehr als hinderlich wahrgenommen wird.

Mehr Zeit für die Patienten. Diese Forderung formulieren Ärzte und Pflegende unterschiedlichster Generationen, fragt man sie nach ihren Ansprüchen an die Arbeit in einem Krankenhaus. Die Politik hat dafür – zumindest für die Berufsgruppe der Pflege – einen Lösungsansatz zu Papier gebracht: das Pflegepersonalstärkungsgesetz. Der Markt jedoch ist leer. Die Krankenhäuser liefern sich teils erbitterte Kämpfe um Einzelne.

Der Weg muss darum ganz klar ein anderer sein. Er führt über die Digitalisierung. Intelligente, computergestützte Lösungen helfen Arbeitsabläufe optimieren, Prozesse zusammenführen. Sie unterstützen das geregelte, planbare Arbeiten. Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz ist die Richtung noch darüber hinaus gehend vorgegeben. Und sie ist verbindlich.

Bessere Versorgung. Weniger Zettelwirtschaft. Umfassende Vernetzung des Gesundheitswesens. Soweit die schöne Theorie. Tatsächlich sind wir konfrontiert mit etwas, das weniger technisch, denn menschlich ist: mit der Macht der Gewohnheit. Was am Handy spielend einfach ist, kommt mit der elektronischen Patientenakte sehr träge daher. Schlimmer noch: IT wird in Krankenhäusern oft als hinderlich wahrgenommen. Mühsame Detailarbeit, der Abbau von Ressentiments prägen das Tagesgeschäft.

Es ist noch ein weiter Weg bis zum staatlich verordneten großen Ziel. Bis die Mitarbeiter aller Berufsgruppen im Kleinen mit digitaler Unterstützung schnell und effizient arbeiten und damit wiederum deren zentraler Anspruch erfüllt ist: mehr Zeit für die Patienten.

Digital Trust Manager – Wer ist der Regenmacher des Gesundheitswesens?

Die kritische Ressource im Gesundheitswesen der Zukunft ist Digital Trust. Das nachhaltige Vertrauen der Patienten in die Integrität, Transparenz, Compliance und technische Versiertheit der Unternehmen und Organisationen im Healthcare-Markt ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Transformation. Der umfassende Schutz der Patientendaten bildet dabei das gesetzlich und gesellschaftlich geforderte Gegengewicht zu der generellen Offenheit und Durchlässigkeit, die ein digitalisiertes und vernetztes Gesundheitssystem erfordert. Der Digital Trust Manager wird dadurch zu einer zentralen Figur im Führungsteam von Healthcare-Organisationen. Dabei muss er eine Vielzahl von komplexen und oft widersprüchlichen Erwartungen und Vorgaben ausbalancieren und dafür sorgen, dass Fortschritt und Vertrauen sich zu einem nachhaltigen digitalen Zukunftsmodell verbinden. Es gibt nicht viele, die eine so anspruchsvolle Rolle spielen können. Aber die, die es können, kennen wir.