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Neue Kooperation im Bereich Leadership und Business Coaching – willkommen Sabina Berthold in unserem Netzwerk

Sie haben uns immer wieder bezüglich Unterstützung bei Herausforderungen in Ihren Teams und Führungsetagen angesprochen. Wir haben zugehört und ein perfektes Matching für Sie und uns gefunden. Ab sofort verstärkt Sabina Berthold unser Netzwerk, das wir weiter ausbauen werden, und steht Ihnen als Leadership und Business Coach zur Verfügung.

Frau Berthold begleitet und berät seit fast zehn Jahren Pharma-, Medizintechnik- und Biotech- Unternehmen in den Themen Führung, Teamarbeit und Rekrutierung. Seit 2016 ist sie als systemischer Business Coach mit den Schwerpunkten Leadership, Teamentwicklung und innovative Methoden tätig. In Zeiten von Change Management, Agilität, Autonomie und selbstbestimmtem Arbeiten ist es ihr besonders wichtig, mit Kunden spezifische und sofort umsetzbare Lösungen zu erarbeiten.

In über 900 Coaching-Einheiten hat Frau Berthold sowohl einzelne Führungspersonen als auch Gruppen und Teams erfolgreich begleitet. Sie überzeugt durch ihre authentische, verbindliche Art ebenso wie durch die Lebendigkeit und Interaktivität ihrer Coachings. Ihr Motto: Zusammenarbeit muss nicht nur effektiv sein, sondern auch Spaß machen, denn das monatliche Gehalt ist kein Schmerzensgeld. Zu ihren Kunden gehören namhafte Unternehmen wie Astellas Pharma GmbH, TÜV SÜD AG und die Getinge Group. Frau Berthold lebt in München und bietet ein Coaching (auch remote) in Deutsch oder Englisch an.

Frau Berthold hat Psychologie, Pädagogik und Vergleichbare Kulturwissenschaften sowie Interkulturelle Handlungskompetenzen an der Universität Regensburg studiert, bevor sie über neun Jahre (Führungs-Erfahrung in den Bereichen Personal und Recruiting sowie Business Development im Life-Science-Sektor sammelte. Auch hier schätzte man sie aufgrund ihrer ausgeprägten Beratungskompetenz und der Nähe zum Kunden. Als Coach bildete sie sich im systemischen Coaching (zertifiziert vom Dachverband DGSF) und in gewaltfreier Kommunikation (nach Rosenberg) weiter.

Die Schwerpunkte von Sabina Berthold sind:

  • Begleitung von Teams und Führungskräften in Veränderungsprozessen (Change Management)
  • Führungskräfte- und Teamentwicklung
  • Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Innovationsmanagement (u. a. Design Thinking)

Sie haben ein bestimmtes Anliegen oder möchten mehr erfahren? Sprechen Sie uns an!
Gerne beantworten wir Ihre Fragen und arrangieren ein erstes Treffen für Sie.

Und plötzlich schmeckt auch Chicorée!

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich beruflich indirekt mit der Gesundheit von anderen. Hier erfahren Sie, was das mit Chicorée und HealthCorp Partners zu tun hat.

Viele Jahre hatte ich das Glück, für Firmen zu arbeiten, die entweder lebensrettende Therapien oder Therapien für chronisch Kranke entwickeln und vertreiben. Ich kann mich immer noch gut an ein Gespräch mit einem Patienten erinnern. Sein Ziel war es, mithilfe «unserer» Therapie weitere zwei Jahre zu überleben. Dann, so ging er damals davon aus, wäre die Wissenschaft so weit, seine Krankheit zu heilen. Unter anderem hat diese Art von Gesprächen meine Einstellung zu meiner eigenen Gesundheit beeinflusst.

Gleichzeitig habe ich als HR-Ansprechpartner in dieser Zeit mehrfach erlebt, welche Auswirkungen Krankheiten auf Betroffene, deren Kollegen und damit auf gesamte Firmen haben können. Nehmen die Belastungen überhand, ist der Ressourcenverbrauch durch private und berufliche Stressfaktoren für viele Menschen heute nicht mehr ohne Weiteres auszugleichen. Aus Gesunden werden Kranke. Gerhard Uhlenbruck (*1929 deutscher Immunologe und Aphoristiker) hat einmal gesagt: «Krankheit spürt man, Gesundheit nicht.» Jeder hat sie und oft wird sie erst vermisst, wenn sie nicht mehr da ist.

Was also ist Gesundheit?

Beschäftigt man sich mit dem Thema, stellt man schnell fest, dass es gar nicht so einfach ist, Gesundheit zu definieren. Je nach wissenschaftlichem, sozialem und historischem Hintergrund können Definitionen mehr oder weniger voneinander abweichen. Da Gesetze immer ein Spiegelbild der Gesellschaft sind, die diese erschaffen, lohnt es sich oftmals, dort nachzuschlagen. Interessanterweise sieht der deutsche Gesetzgeber bewusst davon ab, Gesundheit – so wie auch Krankheit – zu definieren. Er geht vielmehr davon aus, dass beide Begriffe einem ständigen Wandel unterzogen sind, und überlässt die Klärung der Rechtsprechung und der laufenden Praxis. Gesundheit wird dabei oft als Zustand beschrieben, der dem Einzelnen die Ausübung der körperlichen und geistigen Funktionen ermöglicht. Krankheit als ein regelwidriger Körper- oder Geisteszustand, der die Notwendigkeit einer Heilbehandlung, der Arbeitsunfähigkeit oder beides zur Folge hat (vgl. BSG SozR 3 – 2500 §27 Nr 5). Auch das Schweizer Sozialversicherungsrecht definiert Krankheit (SR 830.1 Abs. 2). Eine Definition für Gesundheit gibt es hingegen auch hier nicht.

Die WHO hat den Begriff der Gesundheit dagegen bei ihrer Gründung im Jahr 1984 definiert und seitdem mehrmals angepasst. 2005 wurde das soziale Wohlergehen als feste Voraussetzung von Gesundheit in der Verfassung mit verankert.

Was Gesundheit ist, wird nicht nur unterschiedlich definiert, sie unterliegt offensichtlich auch einem ständigen Wandel. Im Wesentlichen lassen sich jedoch drei Kategorien unterscheiden.

In der ersten Kategorie wird Gesundheit als Abwesenheit von Krankheit oder Beeinträchtigung definiert: Gerade am Arbeitsplatz kann man das immer wieder erleben. Gesundheit wird als Abwesenheit von Krankheit und damit als Fähigkeit zur Arbeit angesehen. Solange ein Mitarbeiter arbeitet, werden offensichtliche Symptome von Vorgesetzten, aber vor allem von den betroffenen Mitarbeitern selber regelmäßig und so lange wie möglich ignoriert.

In der zweiten Kategorie, unter die auch die Definition der WHO fällt, ist Gesundheit ein Status, der es dem Individuum erlaubt, adäquat die Herausforderungen des täglichen Lebens zu meistern. Die Abwesenheit von Krankheit und Beeinträchtigung wird impliziert.

In einer dritten Kategorie ist Gesundheit ein Status, bei dem der Mensch ein inneres Gleichgewicht erlangt und im Einklang mit seiner sozialen und physikalischen Umgebung steht.

Ein Beispiel für diese Kategorie ist Ayurveda. In dem ganzheitlichen Gesundheitssystem Indiens gibt es verschiedene Voraussetzungen für Gesundheit:

  • Ausgeglichenheit der funktionellen Prinzipien im Körper (dosas)
  • Normalzustand von Geweben (dhatus),
  • Ausscheidungen (malas) und Stoffwechselvorgänge (agni)
  • normale Sinnes- und Motorikfunktionen
  • Klarheit und Wohlbefinden des Geistes
  • „glückliche Seele“

Ich selbst beschäftige mich mit Ayurveda und Gesundheit, seitdem ich eher zufällig im September 2012 an einem zweitägigen Ayurveda-Workshop teilgenommen habe. Damals war noch nicht abzusehen, dass ich Jahre später mit ayurresources eine eigene Firma gründen werde, die sich die Prinzipien des Ayurveda zunutze macht und u. a Firmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung berät. ayurresources kombiniert Ayurveda und Human Resources. Beide haben ein ähnliches Ziel: Ressourcen bereitstellen, aufzubauen, zu optimieren, zu fördern und zu erhalten. Über mein zunächst rein privates Interesse an Ayurveda habe ich erkannt, dass die jahrtausendealte Heil- und Gesundheitslehre mit ihrem ganzheitlichen und individuellen Ansatz auch in Unternehmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung viele Fragen beantwortet und ein gesundes, erfülltes berufliches und privates Leben fördert.

Bei den Mitarbeitern schließt sich wieder der Kreis zu HealthCorp Partners. Mit HealthCorp Partners stellen wir Ressourcen bereit, in dem wir für Sie Mitarbeiter finden, die am besten zu Ihnen passen.

Zum Schluss möchte ich noch das Rätsel um den Chicorée lösen. Ich habe gelernt, dass für meine persönliche Gesundheit unter anderem Bitterstoffe hilfreich sind. Im Winter ist für mich der Chicorée als lokales Bittergemüse ein ideales Nahrungsmittel.

Welche Gesundheitsdefinition Sie selber oder Ihr Unternehmen auch verfolgt, es ergeben sich daraus immer unterschiedliche Konsequenzen hinsichtlich Ihres Umgangs mit und der Förderung von Gesundheit. Was das für die Ausrichtung Ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung bedeutet, erzähle ich gerne bei einem persönlichen Termin!

Heute können Sie sich schon ein paar Anregungen und Tipps für Einzelmaßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung herunterladen.

Herzliche Grüße

Ihre
Alexandra Krahl

Hopp Schwiiz!

«Wir haben zuerst gefunden und dann gesucht»

Vor kurzem konnten wir unser Team in der Schweiz neben Franz Landsberger mit Alexandra Krahl als Senior Principal verstärken.

Franz Landsberger ist seit 2016 Board Member der HealthCorp Partners AG.

Er war mehr als 30 Jahre in Führungspositionen im Bereich Human Resources tätig und leitete unterschiedliche nationale und internationale Personalabteilungen.

Seine Kernkompetenzen sind: Executive Search, Compensation & Benefits, Training & Coaching, Talent Development, Organisationsentwicklung und Expatriate Management.

Alexandra Krahl hat 18 Jahre Erfahrung in der Gesundheitsindustrie in unterschiedlichen Positionen im Bereich Human Resources u. a. als Personalleiterin auf nationaler und internationaler Ebene in der Pharmaindustrie, Medizintechnik, Biotechnologie und im pharmazeutischen Grosshandel.

Als Deutsch-Österreicherin, die seit mehr als 13 Jahren in der Schweiz lebt und ausschliesslich in der Gesundheitsindustrie gearbeitet hat, ist sie ein weiterer perfekter Match für unsere Geschäftsbereiche.

Alexandra Krahl ist Juristin und hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit dem Schwerpunkten Personal und Sozialrecht studiert. Sie hat verschiedene Ausbildungen im Bereich der Gesundheitsvorsorge in Deutschland und der Schweiz absolviert.

Ihre Kernkompetenzen sind: Executive Search, Compensation & Benefits, HRIT Systems Aufbau von Personalabteilungen / Prozessen, Expatriate Management und betriebliche Gesundheitsförderung.

Sie erreichen Herrn Landsberger und Frau Krahl unter:

HealthCorp Partners AG
Höh-Rohnenweg 27
8832 Wilen, SZ


Franz Landsberger
T: +41 55 5520-615
E: franz.landsberger@healthcorppartners.com

Alexandra Krahl
T: +41 55 5520-617
E: alexandra.krahl@healthcorppartners.com

Executive Search in der Schweiz

Chancen und Herausforderungen für die Personalberatung

Als eine hoch spezialisierte Personalberatung im Gesundheitswesen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, kennt HealthCorp Partners die Anforderungen der Länder genau. Und hier sehen die Gründer und Managing Partner der Personalberatung, Claudia E. Gschwind und Jürgen Stoll, durchaus Unterschiede in der Personalrekrutierung. Um diesen Unterschieden gerecht zu werden und näher am Kunden zu sein, ist HealthCorp Partners seit 2016 mit einem Büro und lokalen Mitarbeitern in der Schweiz vertreten.

Unterscheidet sich die Rekrutierung von Führungspersonal in der Schweiz wirklich so deutlich zu den Nachbarländern Deutschland und Österreich?
Diese Frage beantworten Claudia Gschwind und Jürgen Stoll mit einem ganz klaren Ja. Um sich auf dem stark reglementierten Schweizer Markt als Personalagentur etablieren zu können, gibt es einige Hürden zu überwinden. Denn als Personalberatung können sich in der Schweiz nur Firmen niederlassen, die hierfür eine offizielle Zulassung vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) erhalten. Die Erteilung der Zulassung ist zudem an die Auflage gebunden, dass ein Mitglied der Geschäftsführung seinen Wohnsitz in der Schweiz hat und das Unternehmen vor Ort vertritt.

Die Suche nach geeignetem Spitzenpersonal muss grundsätzlich leise, diskret und seriös erfolgen, so Claudia Gschwind. Doch während die potentiellen Kandidaten in Deutschland und Österreich eher bereit sind über einen Unternehmenswechsel nachzudenken, sind die Schweizer Kandidaten hier zurückhaltender. Das erste Telefonat entscheidet darüber, ob die Kandidaten Vertrauen fassen und sich öffnen. Selten sind die Kandidaten bereit Informationen über sich preiszugeben und ihre Unterlagen zu schicken, wenn sie nicht schon beim ersten Kontakt alle Informationen über das suchende Unternehmen erhalten. „Sie brauchen in der Schweiz noch mehr Fingerspitzengefühl bei der Personalrekrutierung als in Deutschland oder Österreich“, ergänzt Jürgen Stoll, der einen Wandel in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Personalberatungen wahrnimmt. Den Generalisten, der für alle Personalangelegenheiten zuständig ist, findet man nur noch in kleineren Unternehmen. Grössere Firmen beschäftigen oft eigene Spezialisten für die Rekrutierung oder arbeiten ganz oder zum Teil mit externen Providern, an welche die Personalsuche outgesourced wird.

„Der Personalmarkt in der Schweiz ist ein ganz eigener“
, so Claudia Gschwind. „Zum einen ist die Wechselbereitschaft der Kandidaten geringer als in Deutschland“. Der Arbeitsmarkt ist gut und es ist daher nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter kündigen um eine kurze Pause einzulegen und erst danach anfangen einen neuen Job zu suchen. Wer keinen Druck verspürt einen Job zu finden, lässt sich auch nicht so leicht ansprechen und wird auch weniger bereit sein einen Umzug in Kauf zu nehmen. Aufgrund von Sprachbarrieren ist der Arbeitsmarkt (Deutsch, Französische und Italienische Schweiz) sehr viel kleiner und geschlossener als z. B. in Deutschland. Zudem gibt es den lokalen Schweizer Arbeitsmarkt und den im Vergleich zu Deutschland relativ grossen internationalen „Headquarter“ Arbeitsmarkt, der ganz andere Profile verlangt und viele Mitarbeiter aus dem Ausland anzieht. Die Schweizer Kandidaten sind aus der Erfahrung der Personalberater eher skeptisch gegenüber Neuerungen und leben in einer sich abgeschlossen Welt – sicher auch bedingt durch die unterschiedlichen Kulturen, die die Schweiz prägen. Denn in keinem Land sind die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse bei der Personalsuche so ausgeprägt wie in der Schweiz. Das hat zur Folge, dass die Personalvermittler, die sich in der Schweiz bewegen, das Land, die Menschen und die unterschiedlichen Kulturen sehr gut kennen müssen. „Personalberatungen werden nicht erfolgreich sein, wenn sie ihr Konzept zur Personalrekrutierung einfach auf die Schweiz übertragen“, so Jürgen Stoll. HealthCorp Partners hat sich daher bewusst für ein eigens Schweizer Team, mit Miterbeitern entschieden, die in der Schweiz leben und lokale Berufserfahrung nachweisen können.

Wie die meisten Länder ist auch die Schweiz vom Fachkräftemangel im Gesundheitswesen betroffen.

Die Wechselbereitschaft unter den Führungskräften ist jedoch gerade innerhalb der DACH-Region in den letzten Jahren gestiegen. Der Wechsel findet hier aber eher in Richtung Schweiz statt, als aus der Schweiz heraus in die Nachbarländer. Die Motivation der Kandidaten zu einem Wechsel liegt in den meisten Fällen in besseren beruflichen Perspektiven und einem damit verbundenen höheren Einkommen. Vor allem im Pflege- und Krankenhausmarkt sind es auch die besseren Arbeitsbedingungen, die einen Wechsel in die Schweiz interessant machen.

Für Kandidaten mit EU Pass ist ein Wechsel in die Schweiz heute unproblematisch. Zwar benötigen auch diese einen Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung, bekommen diese aber aufgrund von bilateralen Abkommen mit der EU schnell und unbürokratisch. Allerdings verschärft sich hier politisch beeinflusst gerade wieder das Umfeld. Firmen müssen nachweisen, dass sie die Position nicht auf dem Schweizer Markt besetzen können, um eine Bewilligung für einen neuen Mitarbeiter aus dem Ausland zu bekommen.

Ein Umzug in die Schweiz kann aber durchaus aufgrund von kulturelle Unterschieden eine Herausforderung sein. Gerade wenn ganze Familien umziehen, sind diese z.B. mit Unterschieden in der Betreuung von Kindern oder dem Schulsystem konfrontiert. Nur weil in der Deutschschweiz fast alle Schweizer sehr gut Hochdeutsch sprechen und verstehen, handelt es sich nicht um deren Muttersprache Schweizerdeutsch. Auch wenn der Umzug vielleicht nur wenige 100 Km sind, muss man sich bewusstmache, in ein anderes Land zu ziehen.

Das Schweizer Team mit Franz Landsberger und Alexandra Krahl hat bereits viele Mitarbeiter bei dem Transfer in die Schweiz begleitet. Neben der Personalsuche können sie auf Wunsch sowohl dem Unternehmen als auch den Kandidaten wertvolle Hilfestellung leisten.

Autoren:

Claudia Gschwind

Jürgen Stoll

Personalberatung, wann und wie?

Eine Checkliste mit Fragen für die Auswahl eines passenden Beraters finden sie hier:

In der Regel denken Arbeitgeber dann über eine Zusammenarbeit mit einem Personalberater nach, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte zusammentreffen:

  • Das Angebot an arbeitssuchenden zu Verfügung stehenden Fach- und Führungskräften auf dem freien Markt ist nicht ausreichend bzw. es handelt sich um eine echte Spezialistenfunktion.
  • Die Firma ist als Arbeitgeber nicht ausreichend bekannt oder wird nicht als attraktiv war genommen (z.B. Umstrukturierungen, Standortnachteil etc.).
  • Gelegentlich mangelt es auch einfach nur an internen Ressourcen für eine aktive Kandidatenansprache.
  • Die gewünschten Kandidaten können aus personalpolitischen Gründen nicht angesprochen werden, da das Unternehmen selbst nicht in Erscheinung treten kann.

In diesen Fällen reicht eine «passive» Kandidatenansprache nicht mehr aus, um die zeitlichen internen Vorgaben für eine Stellenbesetzung zu erfüllen.
In einem zweiten Schritt werden sie überlegen, ob eine Zusammenarbeit auf Erfolgsbasis oder eine exklusive Suche sinnvoll ist.

Eine Suche auf Erfolgsbasis verspricht immer dann Erfolg, wenn das Anforderungsprofil gut mit Datenbankabfragen zu matchen ist und es sich um eine «Standard» Position handelt. Hier nutzen Sie den Pool an Kandidaten, den sich ein oder mehrere Berater aufgebaut haben. Da hierfür kein Researcher benötigt wird (also derjenige, der den Markt screent und die jeweiligen Kandidaten identifiziert) der Berater hier fast keine Zeit in die Suche und Interviews investiert um ihnen Kandidaten vorzustellen, ist dies selbstverständlich preislich günstiger.

Für eine exklusive Suche mit einem einzigen Partner werden sie sich entscheiden, wenn sie sicherstellen wollen, dass der Berater nicht nur seine Datenbank bedient, sondern auf dem Markt Kandidaten aktiv anspricht und diese persönlich (nicht nur per Telefon) kennt bzw. interviewt.

Damit ein perfektes Match Zustandekommen kann, ist es notwendig, dass der Berater jahrelange Erfahrung in ihrer Branche hat. Idealerweise hat er auch schon in ihrer Industrie gearbeitet und kennt daher nicht nur ihren Markt und weiss wo er suchen muss und was sie suchen, sondern versteht auch ihr Arbeitsumfeld. Gleichzeitig hat der Berater sich bereits im Vorfeld bemüht ihr Unternehmen kennen zu lernen. Nur wenn der Berater Unternehmenskultur, Geschäftstätigkeit, Aufbau- und Ablauforganisation kennt, findet er den perfekten Kandidaten. Nehmen Sie sich daher rechtzeitig die Zeit den passenden Personalberater für ihr Unternehmen zu finden.

Legen Sie Wert auf eine schriftliche Auftragsbestätigung. So können sie sicherstellen, dass der Berater ihre Position richtig verstanden hat. Parallel können Sie damit bei der Linie ein letztes Mal die Kriterien für die Suche bestätigen lassen und verringern das Risiko, dass es später zu Überraschungen kommt.

Eine Checkliste mit Fragen für die Auswahl eines passenden Beraters finden sie hier:

Wir hoffen, dass wir ihnen mit den zusammengestellten Informationen hilfreiche Impulse geben konnten. Über ein kurzes Feedback freut sich unser Team!

Autoren:

Claudia Gschwind

Alexandra Krahl

HealthCorp Partners eröffnet neuen Standort in der Schweiz

HealthCorp Partners hat einen neuen Standort in der Schweiz: die HealthCorp Partners AG in Wilen (SZ) . Hier hat Herr Franz Landsberger, als Mitglied des Verwaltungsrats, seine Tätigkeit aufgenommen, um  die Zusammenarbeit mit unseren Schweizer Kunden weiter auszubauen. Herr Landsberger hat mehr als 30 Jahre Führungserfahrung in der Gesundheitswirtschaft und leitete verschiedene nationale und internationale Personalabteilungen. Die SECO-Bewilligung zur Vermittlungstätigkeit in der Schweiz wurde uns erteilt.