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Hopp Schwiiz!

«Wir haben zuerst gefunden und dann gesucht»

Vor kurzem konnten wir unser Team in der Schweiz neben Franz Landsberger mit Alexandra Krahl als Senior Principal verstärken.

Franz Landsberger ist seit 2016 Board Member der HealthCorp Partners AG.

Er war mehr als 30 Jahre in Führungspositionen im Bereich Human Resources tätig und leitete unterschiedliche nationale und internationale Personalabteilungen.

Seine Kernkompetenzen sind: Executive Search, Compensation & Benefits, Training & Coaching, Talent Development, Organisationsentwicklung und Expatriate Management.

Alexandra Krahl hat 18 Jahre Erfahrung in der Gesundheitsindustrie in unterschiedlichen Positionen im Bereich Human Resources u. a. als Personalleiterin auf nationaler und internationaler Ebene in der Pharmaindustrie, Medizintechnik, Biotechnologie und im pharmazeutischen Grosshandel.

Als Deutsch-Österreicherin, die seit mehr als 13 Jahren in der Schweiz lebt und ausschliesslich in der Gesundheitsindustrie gearbeitet hat, ist sie ein weiterer perfekter Match für unsere Geschäftsbereiche.

Alexandra Krahl ist Juristin und hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit dem Schwerpunkten Personal und Sozialrecht studiert. Sie hat verschiedene Ausbildungen im Bereich der Gesundheitsvorsorge in Deutschland und der Schweiz absolviert.

Ihre Kernkompetenzen sind: Executive Search, Compensation & Benefits, HRIT Systems Aufbau von Personalabteilungen / Prozessen, Expatriate Management und betriebliche Gesundheitsförderung.

Sie erreichen Herrn Landsberger und Frau Krahl unter:

HealthCorp Partners AG
Höh-Rohnenweg 27
8832 Wilen, SZ


Franz Landsberger
T: +41 55 5520-615
E: franz.landsberger@healthcorppartners.com

Alexandra Krahl
T: +41 55 5520-617
E: alexandra.krahl@healthcorppartners.com

Executive Search in der Schweiz

Chancen und Herausforderungen für die Personalberatung

Als eine hoch spezialisierte Personalberatung im Gesundheitswesen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, kennt HealthCorp Partners die Anforderungen der Länder genau. Und hier sehen die Gründer und Managing Partner der Personalberatung, Claudia E. Gschwind und Jürgen Stoll, durchaus Unterschiede in der Personalrekrutierung. Um diesen Unterschieden gerecht zu werden und näher am Kunden zu sein, ist HealthCorp Partners seit 2016 mit einem Büro und lokalen Mitarbeitern in der Schweiz vertreten.

Unterscheidet sich die Rekrutierung von Führungspersonal in der Schweiz wirklich so deutlich zu den Nachbarländern Deutschland und Österreich?
Diese Frage beantworten Claudia Gschwind und Jürgen Stoll mit einem ganz klaren Ja. Um sich auf dem stark reglementierten Schweizer Markt als Personalagentur etablieren zu können, gibt es einige Hürden zu überwinden. Denn als Personalberatung können sich in der Schweiz nur Firmen niederlassen, die hierfür eine offizielle Zulassung vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) erhalten. Die Erteilung der Zulassung ist zudem an die Auflage gebunden, dass ein Mitglied der Geschäftsführung seinen Wohnsitz in der Schweiz hat und das Unternehmen vor Ort vertritt.

Die Suche nach geeignetem Spitzenpersonal muss grundsätzlich leise, diskret und seriös erfolgen, so Claudia Gschwind. Doch während die potentiellen Kandidaten in Deutschland und Österreich eher bereit sind über einen Unternehmenswechsel nachzudenken, sind die Schweizer Kandidaten hier zurückhaltender. Das erste Telefonat entscheidet darüber, ob die Kandidaten Vertrauen fassen und sich öffnen. Selten sind die Kandidaten bereit Informationen über sich preiszugeben und ihre Unterlagen zu schicken, wenn sie nicht schon beim ersten Kontakt alle Informationen über das suchende Unternehmen erhalten. „Sie brauchen in der Schweiz noch mehr Fingerspitzengefühl bei der Personalrekrutierung als in Deutschland oder Österreich“, ergänzt Jürgen Stoll, der einen Wandel in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Personalberatungen wahrnimmt. Den Generalisten, der für alle Personalangelegenheiten zuständig ist, findet man nur noch in kleineren Unternehmen. Grössere Firmen beschäftigen oft eigene Spezialisten für die Rekrutierung oder arbeiten ganz oder zum Teil mit externen Providern, an welche die Personalsuche outgesourced wird.

„Der Personalmarkt in der Schweiz ist ein ganz eigener“
, so Claudia Gschwind. „Zum einen ist die Wechselbereitschaft der Kandidaten geringer als in Deutschland“. Der Arbeitsmarkt ist gut und es ist daher nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter kündigen um eine kurze Pause einzulegen und erst danach anfangen einen neuen Job zu suchen. Wer keinen Druck verspürt einen Job zu finden, lässt sich auch nicht so leicht ansprechen und wird auch weniger bereit sein einen Umzug in Kauf zu nehmen. Aufgrund von Sprachbarrieren ist der Arbeitsmarkt (Deutsch, Französische und Italienische Schweiz) sehr viel kleiner und geschlossener als z. B. in Deutschland. Zudem gibt es den lokalen Schweizer Arbeitsmarkt und den im Vergleich zu Deutschland relativ grossen internationalen „Headquarter“ Arbeitsmarkt, der ganz andere Profile verlangt und viele Mitarbeiter aus dem Ausland anzieht. Die Schweizer Kandidaten sind aus der Erfahrung der Personalberater eher skeptisch gegenüber Neuerungen und leben in einer sich abgeschlossen Welt – sicher auch bedingt durch die unterschiedlichen Kulturen, die die Schweiz prägen. Denn in keinem Land sind die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse bei der Personalsuche so ausgeprägt wie in der Schweiz. Das hat zur Folge, dass die Personalvermittler, die sich in der Schweiz bewegen, das Land, die Menschen und die unterschiedlichen Kulturen sehr gut kennen müssen. „Personalberatungen werden nicht erfolgreich sein, wenn sie ihr Konzept zur Personalrekrutierung einfach auf die Schweiz übertragen“, so Jürgen Stoll. HealthCorp Partners hat sich daher bewusst für ein eigens Schweizer Team, mit Miterbeitern entschieden, die in der Schweiz leben und lokale Berufserfahrung nachweisen können.

Wie die meisten Länder ist auch die Schweiz vom Fachkräftemangel im Gesundheitswesen betroffen.

Die Wechselbereitschaft unter den Führungskräften ist jedoch gerade innerhalb der DACH-Region in den letzten Jahren gestiegen. Der Wechsel findet hier aber eher in Richtung Schweiz statt, als aus der Schweiz heraus in die Nachbarländer. Die Motivation der Kandidaten zu einem Wechsel liegt in den meisten Fällen in besseren beruflichen Perspektiven und einem damit verbundenen höheren Einkommen. Vor allem im Pflege- und Krankenhausmarkt sind es auch die besseren Arbeitsbedingungen, die einen Wechsel in die Schweiz interessant machen.

Für Kandidaten mit EU Pass ist ein Wechsel in die Schweiz heute unproblematisch. Zwar benötigen auch diese einen Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung, bekommen diese aber aufgrund von bilateralen Abkommen mit der EU schnell und unbürokratisch. Allerdings verschärft sich hier politisch beeinflusst gerade wieder das Umfeld. Firmen müssen nachweisen, dass sie die Position nicht auf dem Schweizer Markt besetzen können, um eine Bewilligung für einen neuen Mitarbeiter aus dem Ausland zu bekommen.

Ein Umzug in die Schweiz kann aber durchaus aufgrund von kulturelle Unterschieden eine Herausforderung sein. Gerade wenn ganze Familien umziehen, sind diese z.B. mit Unterschieden in der Betreuung von Kindern oder dem Schulsystem konfrontiert. Nur weil in der Deutschschweiz fast alle Schweizer sehr gut Hochdeutsch sprechen und verstehen, handelt es sich nicht um deren Muttersprache Schweizerdeutsch. Auch wenn der Umzug vielleicht nur wenige 100 Km sind, muss man sich bewusstmache, in ein anderes Land zu ziehen.

Das Schweizer Team mit Franz Landsberger und Alexandra Krahl hat bereits viele Mitarbeiter bei dem Transfer in die Schweiz begleitet. Neben der Personalsuche können sie auf Wunsch sowohl dem Unternehmen als auch den Kandidaten wertvolle Hilfestellung leisten.

Autoren:

Claudia Gschwind

Jürgen Stoll

Personalberatung, wann und wie?

Eine Checkliste mit Fragen für die Auswahl eines passenden Beraters finden sie hier:

In der Regel denken Arbeitgeber dann über eine Zusammenarbeit mit einem Personalberater nach, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte zusammentreffen:

  • Das Angebot an arbeitssuchenden zu Verfügung stehenden Fach- und Führungskräften auf dem freien Markt ist nicht ausreichend bzw. es handelt sich um eine echte Spezialistenfunktion.
  • Die Firma ist als Arbeitgeber nicht ausreichend bekannt oder wird nicht als attraktiv war genommen (z.B. Umstrukturierungen, Standortnachteil etc.).
  • Gelegentlich mangelt es auch einfach nur an internen Ressourcen für eine aktive Kandidatenansprache.
  • Die gewünschten Kandidaten können aus personalpolitischen Gründen nicht angesprochen werden, da das Unternehmen selbst nicht in Erscheinung treten kann.

In diesen Fällen reicht eine «passive» Kandidatenansprache nicht mehr aus, um die zeitlichen internen Vorgaben für eine Stellenbesetzung zu erfüllen.
In einem zweiten Schritt werden sie überlegen, ob eine Zusammenarbeit auf Erfolgsbasis oder eine exklusive Suche sinnvoll ist.

Eine Suche auf Erfolgsbasis verspricht immer dann Erfolg, wenn das Anforderungsprofil gut mit Datenbankabfragen zu matchen ist und es sich um eine «Standard» Position handelt. Hier nutzen Sie den Pool an Kandidaten, den sich ein oder mehrere Berater aufgebaut haben. Da hierfür kein Researcher benötigt wird (also derjenige, der den Markt screent und die jeweiligen Kandidaten identifiziert) der Berater hier fast keine Zeit in die Suche und Interviews investiert um ihnen Kandidaten vorzustellen, ist dies selbstverständlich preislich günstiger.

Für eine exklusive Suche mit einem einzigen Partner werden sie sich entscheiden, wenn sie sicherstellen wollen, dass der Berater nicht nur seine Datenbank bedient, sondern auf dem Markt Kandidaten aktiv anspricht und diese persönlich (nicht nur per Telefon) kennt bzw. interviewt.

Damit ein perfektes Match Zustandekommen kann, ist es notwendig, dass der Berater jahrelange Erfahrung in ihrer Branche hat. Idealerweise hat er auch schon in ihrer Industrie gearbeitet und kennt daher nicht nur ihren Markt und weiss wo er suchen muss und was sie suchen, sondern versteht auch ihr Arbeitsumfeld. Gleichzeitig hat der Berater sich bereits im Vorfeld bemüht ihr Unternehmen kennen zu lernen. Nur wenn der Berater Unternehmenskultur, Geschäftstätigkeit, Aufbau- und Ablauforganisation kennt, findet er den perfekten Kandidaten. Nehmen Sie sich daher rechtzeitig die Zeit den passenden Personalberater für ihr Unternehmen zu finden.

Legen Sie Wert auf eine schriftliche Auftragsbestätigung. So können sie sicherstellen, dass der Berater ihre Position richtig verstanden hat. Parallel können Sie damit bei der Linie ein letztes Mal die Kriterien für die Suche bestätigen lassen und verringern das Risiko, dass es später zu Überraschungen kommt.

Eine Checkliste mit Fragen für die Auswahl eines passenden Beraters finden sie hier:

Wir hoffen, dass wir ihnen mit den zusammengestellten Informationen hilfreiche Impulse geben konnten. Über ein kurzes Feedback freut sich unser Team!

Autoren:

Claudia Gschwind

Alexandra Krahl

HealthCorp Partners eröffnet neuen Standort in der Schweiz

HealthCorp Partners hat einen neuen Standort in der Schweiz: die HealthCorp Partners AG in Wilen (SZ) . Hier hat Herr Franz Landsberger, als Mitglied des Verwaltungsrats, seine Tätigkeit aufgenommen, um  die Zusammenarbeit mit unseren Schweizer Kunden weiter auszubauen. Herr Landsberger hat mehr als 30 Jahre Führungserfahrung in der Gesundheitswirtschaft und leitete verschiedene nationale und internationale Personalabteilungen. Die SECO-Bewilligung zur Vermittlungstätigkeit in der Schweiz wurde uns erteilt.

HealthCorp Partners verstärkt Berater-Team

Wir freuen uns mit Herrn Dr. Patrik Scholler unsere einzigartige Positionierung als Beratungsunternehmen für die Gesundheitswirtschaft weiter stärken zu können.

Als Senior Principal wird Herr Dr. Scholler insbesondere die Marktsegmente Biotechnologie und Medizintechnik kompetent abdecken. Er kennt sich mit Startups ebenso gut aus, wie mit internationalen Konzernen.

Herr Dr. Scholler bringt fast 20 Jahre Führungserfahrung in der Gesundheitsindustrie im Bereich Unternehmensleitung, Strategie- und Geschäftsentwicklung, sowie Marketing, Vertrieb und R&D mit.  Neben seinen internationalen Tätigkeiten bei GE Healthcare und Dräger, war Herr Dr. Scholler für den Aufbau mehrerer Life-Sciences-Startups verantwortlich.

Er absolvierte ein Studium zum Diplom-Ingenieur (Bio)Chemie und promovierte in Molekulargenetik am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Internationales Festival am Zürichsee 2017

„Uns liegt die Förderung von Talenten am Herzen! HealthCorp Partners unterstützt als Sponsor das 2. Internationale Liedfestival am Zürichsee, das vom 1. – 11. März 2017 mit fünf Konzerten in vier Gemeinden rund um den Zürichsee (Rapperswil, Thalwil, Pfäffikon und Zollikon) stattfindet. Wir freuen uns auf hochkarätige Künstler, vielversprechende junge Sängerinnen und Sänger, sowie hoffnungsvolle Nachwuchstalente.“

http://www.m-o-z.ch/index.htm